Create23 Ressourcen · KI-Bilder und EU-Offenlegung

Die Antwort lautet nicht einfach „Es wurde KI verwendet“. Sehen Sie sich sieben typische Bild-Workflows an und vergleichen Sie, wo die Grenze verläuft – zwischen gewöhnlicher Bearbeitung, offensichtlichen Mockups und Inhalten, die fälschlicherweise als echt erscheinen könnten.

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Allgemeiner Überblick zur Information, keine Rechtsberatung. Den offiziellen Wortlaut finden Sie in den verlinkten EU-Quellen.

So lesen Sie diesen Leitfaden

Ein technisches KI-Herkunftssignal und eine rechtliche Pflicht zur sichtbaren Offenlegung sind zwei verschiedene Fragen. Art. 50 Abs. 2 betrifft die maschinenlesbare Kennzeichnung durch den Anbieter. Art. 50 Abs. 4 verpflichtet Betreiber, bei Bild-, Ton- oder Videoinhalten offenzulegen, dass sie künstlich erzeugt oder manipuliert wurden, wenn es sich um ein Deepfake handelt.

Art. 50 Abs. 2 · AnbieterMaschinenlesbare Kennzeichnung
Art. 50 Abs. 4 · BetreiberSichtbare Offenlegung von Deepfakes
  • Meist nein
  • Hängt vom Kontext ab
  • Wahrscheinlich ja

Sieben Fälle aus der Praxis

Wählen Sie einen Fall oder blättern Sie mit „Zurück“ und „Weiter“. Jedes Beispiel ist interaktiv und nutzt das Format, das den jeweiligen Workflow am klarsten zeigt.

Beispiel A

Echtes Foto + Design-Ebenen

Das Originalfoto bleibt unverändert. Text, Logo, QR-Code und grafische Elemente werden darübergelegt.

Sichtbare KI-Offenlegung?Meist nein
  • Die Originalpixel bleiben erhalten.
  • Gewöhnlicher Design-Workflow.
  • Das Publikum sieht ein Werbelayout, keine synthetische Fotodokumentation.
Werbelayout für ein Auto: Fotografie mit ergänzter Headline, Branding, Icons und QR-Code als Design-Ebenen
OriginalfotoDie fotografierte Szene bleibt die visuelle Grundlage.Ergänzte EbenenTypografie, Logo, Icons und QR-Code liegen über dem Foto.
Beispielbild

Art. 50 Abs. 2 nimmt eine unterstützende Funktion für die Standardbearbeitung sowie Änderungen, die die Eingabedaten oder deren Semantik nicht wesentlich verändern, ausdrücklich von der Kennzeichnungspflicht der Anbieter aus. Für die Offenlegung durch den Betreiber verlangt der Deepfake-Test weiterhin einen falschen Anschein von Echtheit oder Wahrheitsgehalt.

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Vergleichsmodus

Wählen Sie zwei beliebige Fälle. Der Vergleich konzentriert sich auf das, was die Beurteilung nach Art. 50 tatsächlich verändert.

Erster Fall

A · Echtes Foto + Design-Ebenen

Zweiter Fall

D · Neurendering als echt präsentiert

A

Echtes Foto + Design-Ebenen

Meist nein
Ausgangsmaterial
Echtes Foto bleibt erhalten
KI-Änderung
Nur grafische Ebenen
Kontext
Werbelayout
Publikum
Geringes Risiko einer Verwechslung mit einer synthetischen Szene
D

KI erstellt das Foto als echte Aufnahme neu

Wahrscheinlich ja
Ausgangsmaterial
KI-Neurendering einer echten Vorlage
KI-Änderung
Gesamte Szene neu generiert
Kontext
Präsentiert als Kunden- / Eventfoto
Publikum
Hohe Erwartung an Echtheit

Was sich ändert: Das Ergebnis wechselt von „Meist nein“ zu „Wahrscheinlich ja“. Der entscheidende Unterschied ist meist nicht einfach, ob KI neue Pixel erzeugt hat, sondern wie der synthetische Inhalt dargestellt wird und was das Publikum voraussichtlich glaubt.

Zeilen, die sich zwischen den beiden Fällen unterscheiden

Das Fazit für die Praxis

Dass ein Bild mit KI neu generiert wurde, entscheidet für sich allein nicht, ob eine sichtbare Offenlegung durch den Betreiber erforderlich ist. Entscheidend ist, ob der Inhalt die Deepfake-Definition erfüllt – einschließlich der Frage, ob er in seinem tatsächlichen Einsatzkontext fälschlicherweise als echt oder wahrheitsgemäß erscheinen könnte.

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Die Seite ist so aufgebaut, dass eine Chat-KI die Fälle und die offiziellen Quellen lesen kann. Kopieren Sie den Prompt unten und fügen Sie dann die URL dieser Seite hinzu.

Vorgeschlagener Prompt

Lies diese Seite und hilf mir, meinen konkreten Bild-Workflow nach Art. 50 der KI-Verordnung (EU AI Act) zu beurteilen. Frag nach, was echt ist, was KI erzeugt oder verändert hat, wie das Bild präsentiert wird und was das vorgesehene Publikum vernünftigerweise erwartet. Trenne die maschinenlesbare Kennzeichnung durch den Anbieter von meiner Pflicht zur sichtbaren Offenlegung als Betreiber. Nutze die auf der Seite verlinkten offiziellen EU-Quellen und sag mir, wo die Antwort unsicher bleibt.

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Die Recherche zum Mitnehmen.

Der kompakte Download enthält die sieben Fälle, die Bewertungslogik, offizielle EU-Links, eine Zusammenfassung der Seite und offene Fragen als maschinenlesbares JSON und Markdown (auf Englisch).

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Offizielle Quellen

Art. 50 gilt ab dem 2. August 2026. Diese Seite ist eine Erläuterung der offiziellen Materialien zur Information, keine Rechtsberatung.

Der AI Act Service Desk weist darauf hin, dass einige der dort dargestellten Bestimmungen Änderungen durch den Digital-Omnibus möglicherweise noch nicht berücksichtigen. Prüfen Sie für eine rechtliche Entscheidung den aktuellen konsolidierten Text und die maßgebliche nationale Vollzugspraxis.

Kurze Fragen

Allgemeiner Überblick zur Information, keine Rechtsberatung. Den offiziellen Wortlaut finden Sie in den verlinkten EU-Quellen.

Eine Frage zu Ihrem eigenen Projekt?[email protected]
  • Nein. Technische Herkunftsangaben und die Offenlegungsprüfung für Betreiber sind getrennte Fragen. Eine sichtbare Offenlegung nach Art. 50 Abs. 4 knüpft an Deepfake-Inhalte an, nicht bloß an das Vorhandensein eines KI-Herkunftssignals.

  • Aus neu generierten Pixeln allein folgt keine automatische Regel. Ob das Ergebnis fälschlicherweise als echt oder wahrheitsgemäß erscheinen könnte, hängt von der finalen Darstellung, der Botschaft, dem Einsatzkontext und den Erwartungen des Publikums ab.

  • Nein. Die Kommission erkennt ausdrücklich an, dass generierte Hintergrundszenen in Kontexten, in denen das Publikum eine kreative Produktion erwartet, möglicherweise nicht fälschlicherweise als echt erscheinen. Eine realistische kommerzielle Szene kann dennoch eine andere Beurteilung erfordern.

  • Nein. Sie ist ein Leitfaden zur Information, der auf offiziellen EU-Quellen beruht. Prüfen Sie bei einer folgenreichen Veröffentlichung oder einem unklaren Fall die aktuelle Rechtslage und holen Sie gegebenenfalls professionelle Rechtsberatung ein.

Von der Antwort zur Umsetzung

Die Ressourcen helfen Ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen, bevor Design, Shooting oder Umsetzung beginnen. Gehört die Frage zu einem konkreten Create23-Projekt, nehmen Sie sie in Ihre Projektanfrage mit.